3D-Drucksoftware „Flashprint“ unter Linux installieren und verwenden

Besitzt Du einen 3D-Drucker wie zum Beispiel den Flashforge Dreamer oder Flashforge Adventurer 3?

Dann solltest Du dir die kostenlose 3D-Drucksoftware „Flashprint“ auf jeden Fall mal anschauen!

Denn es ist nämlich so, dass Du für deine erstellten 3D-Modelle, eine Slicer-Software benötigst, damit Du diese weiter verarbeiten kannst und um anschließend daraus dann die G-Codes erstellen zu können.

Damit sorgt „Flashprint“ also nicht nur dafür, dass deine 3D-Modelle in zahlreiche Schichten zerlegt werden, sondern es übernimmt auch die Aufgabe für dich, dann später daraus die G-Codes (.g-Dateien) herzustellen. Dieses Dateiformat kann dann beispielsweise vom Flashforge Dreamer oder vom Flashforge Adventurer 3 gelesen werden.

Anschließend musst Du die Dateien an deinen 3D-Drucker via USB-Kabel, SD-Karte oder Wi-Fi übertragen, damit dein Bauteil gedruckt werden kann.

Wenn Du alles Richtig gemacht hast und die Ausgabedateien in deinem 3D-Drucker funktionieren, dann wird das Filamentmaterial schichtweise aufgetragen und dadurch von einem 3D-Modell zu einem physischen Objekt transformiert!

Diese Objekte bzw. Bauteile kannst Du dann zum Beispiel als Ersatzteil verwenden, um dein Fahrrad reparieren zu können.

Außerdem wirst Du in Zukunft auch auf meiner Webseite verschiedene Projekte finden, wo Du das eine oder andere 3D-Modell drucken musst, um es überhaupt durchführen zu können.

So, nun weißt Du Bescheid, wofür Du eine Slicer-Software, wie zum Beispiel „Flashprint“ benötigst!

Als nächstes möchte ich Dir nicht nur zeigen, woher Du das Programm bekommst, sondern ich möchte Dir in diesem Beitrag spezial auch einen Weg vorstellen, wie Du diese Software auch unter Linux verwenden kannst.

Denn es ist nämlich so, dass Du dieses Programm nicht nur für Windows und macOS erhältst, sondern auch für Linux!

Installation von „Flashprint“ unter Linux

Bevor Du überhaupt die 3D-Drucksoftware auf deinem System installieren kannst, musst Du dir die Installationsdatei erst einmal herunterladen!

Dazu öffnest Du deinen Webbrowser (Firefox, Chromium, Opera, Safari, …) und besuchst die folgende Webseite https://www.flashforge.com/download-center.

Anschließend wählst Du auf der linken Seite „FlashPrint Download“ aus und die Liste sollte sich auf der rechten Seite aktualisieren.

Als nächstes wählst Du die neueste Version von „Flashprint“ aus und achtest aber darauf, dass Du die Version herunterlädst, die zu deinem Betriebssystem (Linux64) passt!

Danach musst diese Datei nur herunterladen und auf deinem Computer installieren.

Wichtig ist aber dabei zu wissen, dass es sich bei dieser Installationsdatei um ein „Debian-Paket“ handelt und somit kann es zum Beispiel im „Normalfall“ nur auf Debian-basierenden Linux-Distributionen, wie beispielsweise Ubuntu oder Linux Mint verwendet werden!

Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, um dennoch diese Software auch auf den anderen Linux-Distributionen installieren zu können.

Welche Möglichkeiten es da noch gibt, erfährst Du in eines meiner Videos auf meinem YouTube-Kanal „Cryinkfly“!

Den Link zu diesem Video findest Du am Ende dieses Beitrages!

Ansonsten, falls Du noch weitere Fragen hast, dann schreibe es einfach unten in die Kommentare, damit auch andere Leser davon profitieren!

Vielen Dank fürs Lesen und ich wünsche Dir noch einen schönen Tag!


Weitere Informationen findest Du hier:


2 Gedanken zu „3D-Drucksoftware „Flashprint“ unter Linux installieren und verwenden“

  1. Hallo Steve,

    ich hatte den o.g. Flashprinter versucht in Linux Mint 20.2 zu installieren.
    Das Programm läuft, aber es werden diese icons ( „Ansicht“, “ Laden“ usw. ) nicht angezeigt.

    Meine Frage an Flashforge diesbezüglich wurde folgendermaßen beantwortet:
    […]“Flashprint only support Ubuntu 16.04 and above version. It doesn’t support Linux Mint“[…]

    Nach der Systeminfo ist Linux Mint 20.2 auf Ubuntu 20.04 aufgebaut. Hmmh…..

    Wie hast Du das trotzdem hinbekommen ?

    Gruß
    Mathias

    Antworten
    • Grüße Mathias,

      also ich habe mir einfach nur den Inhalt von dem „Debian-Paket“ angeschaut und fand heraus, dass man das Programm Flashprint auch unter openSUSE Leap manuell auf dem System einrichten kann, wenn man die Ordner und Dateien an die richtigen Stellen hineinkopiert.

      ich hatte den o.g. Flashprinter versucht in Linux Mint 20.2 zu installieren.
      Das Programm läuft, aber es werden diese icons ( „Ansicht“, “ Laden“ usw. ) nicht angezeigt.

      Meine Vermutung ist, dass der Pfad zu den Icons unter Linux Mint 20.2 eventuell ein anderer ist, als unter Ubuntu 20.04 oder weil Linux Mint 20.2 andere Icons verwendet!

      Von daher sollten wir mal da nachschauen. 🙂

      Viele Grüße

      Steve

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten findest Du in meiner Datenschutzerklärung.